Zeit

Am 20. Sep 2008 in Nebenbei

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Was bestimmt unser Leben mehr?

Lese grade einen Artikel über ein chilenisches Andenvölkchen, das eine vollkommen andere Zeitvorstellung hat als die gemeinhin verbreitete.

Während die meisten Menschen die Zeit eher als eine Art Fluss betrachten, in dem wir unser Leben treiben lassen, nehmen die “Aymara” sie als statisch wahr. Die Zukunft interessiert hier eigentlich niemanden, sie liegt für die “Aymara” hinter ihnen, wo sie sie nicht sehen können. Von der Vergangenheit, die sie ja kennen, wird dagegen das ganze Leben bestimmt. (Vgl. GEO Wissen, Nr.36)

Wie sähe unser zukunftsorientiertes Leben wohl aus, wenn die Gegenwart nicht von einem Streben nach einem guten Übermorgen, sondern vom vergangenen Gestern und Vorgestern dominiert werden würde? Würden wir die Gegenwart dann nicht immer nur als Mittel zum Zweck für die Zukunft, sondern als Ergebnis unseres Handelns in der Vergangenheit betrachten? Würde das unsere Akzeptanz für das Heute steigern? Oder hätte dieses Zeitempfinden eher negative Konsequenzen? Würden wir mit der Ausblendung der Zukunft aus unserem Bewußtsein jegliche Verantwortung für unsere Taten abgeben?

Lies 2 Antworten
  1. Das ist wahr! Also retroperspektivistisches “Carpe Diem”.

  2. B.I.G."BRONKO"B. 

    Naja..,
    alles Vollidioten…, also die Ayahallala joder wie die sich jetzt nennen, ne…Bescheuerte!

    Wer rückwärts durchs Leben geht, der hat die ganze Vergangenheit halt noch vor sich…und wer aus der Geschichte nicht lernt ist verdammt sie zu wiederholen ….und wer zu spät kommt, den bestraft dann halt das Leben….und die Ayadingsbumsda sind ja schon so gut wie augestorben. Also das ganze scheint mir doch eher dynamischer Darwinismus in der Gestalt eines statischen Determinismus statt Retro-Carpe-Diem, gell Herr vonBong?!

    BingoBongo!

    Euer Poldi a.k.a B.I.G.”BRONKO”B.

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